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Glasfaser-Ausbau in Deutschland 2025

12.09.2025, 09:48 Uhr 5 minutes read
glasfaseraufbau_deutschland

Inhaltsverzeichnis

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  • Tempo, Preise, Unternehmensanbindung – und warum es immer noch hakt
  • Der Status quo: Ausbau nimmt Fahrt auf, aber die Lücke bleibt
  • Wie gut sind Unternehmen angebunden – und zwar wirklich per Glasfaser?
  • Was kostet Glasfaser in Deutschland?
  • Internationaler Vergleich: Wo steht Deutschland?
  • Warum der Durchbruch so schwer fällt: fünf strukturelle Bremsklötze
  • Ausblick 2025/2026: Was jetzt den Unterschied macht
  • Quellen:

Tempo, Preise, Unternehmensanbindung – und warum es immer noch hakt

Deutschland ringt sich beim Glasfaserausbau Schritt für Schritt nach vorn. Die Netze wachsen, die Investitionen bleiben hoch, Tarife werden attraktiver – und doch liegt die Bundesrepublik im internationalen Vergleich weiterhin hinter vielen europäischen Spitzenreitern. Dieser Report ordnet den Status quo ein: Wie gut sind Unternehmen angebunden? Was kostet Glasfaser in Deutschland wirklich? Wo steht Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern? Und woran scheitert der Durchbruch auf breiter Front?

Der Status quo: Ausbau nimmt Fahrt auf, aber die Lücke bleibt

Europa ist in einer Glasfaser-Offensive: Laut Branchenberichten stieg die Zahl der mit FTTH/B (Fibre to the Home/Building) versorgbaren Haushalte im EU39-Raum bis 2024/25 stark an – getrieben von kräftigen Investitionen in vielen Ländern. Auch Deutschland legte bei „homes passed“ zu. Dennoch bleibt die eigentliche Herausforderung hierzulande die Nutzung: Netzverfügbarkeit allein garantiert noch keine aktive Glasfaser-Verbindung.

Regulatorische Jahresberichte zeigen: Die Branche investiert zweistellig in Milliardenhöhe, Schwerpunkte sind Glasfaser und Mobilfunk. Gleichzeitig wuchs die Zahl aktiver Glasfaseranschlüsse auf mehrere Millionen – ein deutlicher Zuwachs, gemessen am Potenzial aber weiter ausbaufähig.

Die Bundesregierung verfolgt mit der Gigabitstrategie ein klares Zielbild: Bis Ende 2025 sollen mindestens die Hälfte aller Haushalte und Unternehmen Glasfaser nutzen können, bis 2030 soll Glasfaser bis ins Haus überall dort verfügbar sein, wo Menschen leben und arbeiten. Mitte 2024 war Glasfaser für etwas mehr als jeden dritten Haushalt verfügbar – das 50-Prozent-Zwischenziel bleibt anspruchsvoll und verlangt reibungslosere Genehmigungen, schnellere Tiefbauprozesse und effiziente Inhouse-Erschließung.

Wie gut sind Unternehmen angebunden – und zwar wirklich per Glasfaser?

Für Betriebe zählt weniger die theoretische Verfügbarkeit, sondern die gebuchte Performance am Standort. EU-weit nutzte 2024 nur eine Minderheit der Unternehmen Anschlüsse mit ≥ 1 Gb/s. In Deutschland ist der Anteil besonders niedrig, was sich auch in der geringen Quote von ≥ 1 Gb/s an allen Retail-Festnetzanschlüssen zeigt. Die Lücke zwischen ausgebauter Infrastruktur und tatsächlich genutzter Gigabit-Leistung bleibt groß – besonders in Mischgebieten aus Gewerbe und Wohnen, wo Altanschlüsse (VDSL/HFC) noch weit verbreitet sind.

Industrie- und Handelskammern melden, dass Unternehmen die Netzverfügbarkeit weiterhin als Engpass empfinden. In Umfragen geben viele Betriebe an, dass das aktuelle Festnetzangebot ihre Anforderungen nur teilweise erfüllt. Ursachen sind Alttechnologie, verzögerte Gebäudedurchdringung (NE4) und langwierige Eigentümerzustimmungen, die echte Glasfaser-Nutzung in Geschäftslagen ausbremsen.

Was kostet Glasfaser in Deutschland?

Die verbreitete Annahme „Glasfaser ist teurer als DSL“ stimmt so nicht mehr. Marktbeobachtungen zeigen für 2025 eine Trendwende: Für Standard-Bandbreiten liegen FTTH-Tarife häufig auf Augenhöhe mit DSL oder darunter, teils bereits im mittleren 20-Euro-Bereich (über den Vertragszeitraum gemittelt). Für 1-Gb/s-Anschlüsse bewegt sich der Durchschnitt meist im Bereich von rund 47 bis 90 Euro monatlich – abhängig von Anbieter, Aktionsrabatten, Cashback und Verlängerungskonditionen.

Wichtig ist der Blick auf Durchschnittspreise über 24 Monate und auf den Preis nach Ablauf der Mindestlaufzeit: Neukundenrabatte drücken die ersten Monate, danach ziehen viele Tarife an. Zusätzlich verändert das Ende des Kabel-„Nebenkostenprivilegs“ seit Juli 2024 die Wettbewerbslage: Mieter zahlen nicht länger automatisch für TV-Kabel über die Betriebskosten. Dadurch werden eigenständige Entscheidungen für Internetanschlüsse sichtbarer – was in ausgebauten Straßenzügen die Faser-Nachfrage beschleunigt.

Internationaler Vergleich: Wo steht Deutschland?

Im europäischen Maßstab hat Deutschland in den letzten zwei Jahren stark aufgeholt, bleibt aber hinter Ländern zurück, die früh konsequent auf Vollfaser setzten. In Spanien und Portugal ist der Anteil von FTTH an allen Festnetzanschlüssen sehr hoch, während DSL dort rapide schrumpft. Deutschland bewegt sich behutsamer, weil der Bestand aus VDSL-Vectoring und DOCSIS vielerorts noch tragfähig ist. OECD-Daten zeigen denselben Trend: Fiber wächst, DSL verliert – und Märkte mit offenen Infrastrukturen, koordinierten Bauverfahren und stringenten Genehmigungsprozessen liegen vorne.

Warum der Durchbruch so schwer fällt: fünf strukturelle Bremsklötze

1) Genehmigungen & Tiefbaukapazitäten: Viele Einzelgenehmigungen, heterogene Lokalregeln und knappe Tiefbauressourcen bremsen Projekte. Der Bund digitalisiert Verfahren und standardisiert Musterprozesse, doch die Realität vor Ort bleibt komplex.

2) Zu wenig Nutzung trotz Verfügbarkeit (Take-up-Lücke): Aktive Glasfaseranschlüsse liegen deutlich hinter der baulichen Verfügbarkeit zurück. Viele Haushalte und Betriebe bleiben bei VDSL oder Kabel, weil „es läuft“ – und weil Inhouse-Erschließung, Routertausch und Terminabstimmung Aufwand bedeuten. Nachfrageförderung (etwa Voucher-Modelle) wird daher erneut diskutiert.

3) Inhouse-Erschließung (NE4) & Eigentümerzustimmungen: In Mehrfamilienhäusern entscheidet oft die Hausverwaltung. Ohne Zustimmung des Eigentümers kommt keine Faser in die Wohnung. Gesetzliche Erleichterungen helfen, doch die praktische Klärung kostet Zeit – ein Flaschenhals für echte Nutzung („Homes Connected“).

4) Doppelausbau & Koordination: Parallel geplante Netze sorgen lokal für Konflikte und Ressourcenkonkurrenz. Keine einzelne Firma kann „Deutschland allein erschließen“. Bessere Koordination und Kooperation sind nötig, um volkswirtschaftlich effizient auszubauen.

5) Bauverfahren & Akzeptanz moderner Methoden: Micro-/Mini-Trenching, Pflug- und Spülverfahren sind schneller und günstiger, stoßen aber teils auf Skepsis. Einheitliche Normen und Leitfäden sollen Kommunen Sicherheit geben – entscheidend, um Ausbauzeiten und -kosten spürbar zu senken.

Ausblick 2025/2026: Was jetzt den Unterschied macht

Die Zutaten für den Durchbruch liegen auf dem Tisch: hohe Investitionen, schwindende Attraktivität von Alt-Technologien, Preisparität zwischen DSL und FTTH. Damit Deutschland den Rückstand verkleinert, braucht es konsequent beschleunigte Bauverfahren, verlässliche Eigentümerprozesse in Mehrfamilienhäusern, bessere Synchronisierung von Tiefbaukapazitäten – und vor allem mehr aktive Anschlüsse. Je schneller Haushalte und Unternehmen die Faser tatsächlich buchen, desto schneller amortisieren sich Cluster und desto rascher rollen Betreiber die Netze weiter aus. Der politische Rahmen ist gesetzt; jetzt entscheidet die Umsetzungstiefe in Ländern und Kommunen – und die Nachfrage auf Kundenseite.

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Quellen:

  • FTTH Council Europe – European FTTH/B Market Panorama 2025
  • Bundesnetzagentur – Jahresbericht Telekommunikation 2024 (PDF)
  • BMDV – Umsetzung der Gigabitstrategie (Ziele & Maßnahmen)
  • OECD – Broadband statistics (Vergleichsdaten & Indikatoren)

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Sebastian Schiebort

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