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NRW-Kommunalwahl Störungen: Keine Hinweise auf Cyberangriff

15.09.2025, 09:57 Uhr 3 minutes read
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Am Wahlabend in Nordrhein-Westfalen geriet die digitale Ergebnispräsentation ins Stocken: In Dutzenden Kommunen – vor allem im Münsterland, am Niederrhein und im Ruhrgebiet – waren die Webseiten zur Anzeige der Wahlergebnisse zeitweise nicht oder nur sehr langsam erreichbar. Offizielle Stellen sprechen von einem technischen Fehler bei einem kommunalen Rechenzentrum, der den Abruf der Resultate im Internet beeinträchtigte. Die Polizei Münster nahm noch in der Nacht Ermittlungen auf und meldete nach ersten Analysen keine Hinweise auf einen Cyberangriff; die Wahldaten selbst waren laut Behördenangaben zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Der Störungszeitraum fiel genau in die heiße Phase der Auszählung zwischen 18 und 22 Uhr, als Bürger, Parteien und Medien die Live-Ticker aktualisieren wollten – mit entsprechend hoher Last auf den Portalen.

Inhaltsverzeichnis

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  • Was konkret ausfiel – und wo?
  • War es ein Hackerangriff?
  • Der technische Hintergrund: KRZN, „Integrierte Wahlanwendung“ und zentrale Ergebnisportale
  • Auswirkungen für Bürger, Parteien und Medien
  • Zeitleiste des Wahlabends
    • Quellen

Was konkret ausfiel – und wo?

Betroffen war insbesondere die öffentliche Ergebnisanzeige im Web; also die Portale, auf denen Kreise, Städte und Gemeinden die fortlaufend eintrudelnden Schnellmeldungen und vorläufigen Endergebnisse visualisieren. Nutzer berichteten von weißen Seiten, Fehlermeldungen oder extrem langen Ladezeiten. Die Störung trat nicht lokal vereinzelt, sondern „vielerorts“ auf und korrelierte mit dem zentralen Betrieb der Ergebnispräsentation über ein kommunales Rechenzentrum am Niederrhein. Entscheidend: Es ging um die Darstellung im Internet, nicht um das Erfassen, Prüfen oder Auszählen der Stimmen in den Wahlämtern selbst.

War es ein Hackerangriff?

Diese Frage stand früh im Raum, weil Wahlabende als potenziell symbolträchtige Ziele gelten. Nach Lage der Dinge verneinen die Ermittler das: Die Kriminalinspektion Cybercrime der Polizei Münster teilte in der Nacht mit, es gebe derzeit keine Hinweise auf einen Cyberangriff; vielmehr seien die Server der betroffenen Webseite zwischen 18:00 Uhr und 22:00 Uhr „zeitweise überlastet“ gewesen. Ergänzend hieß es, die Wahldaten seien nicht in Gefahr gewesen – ein entscheidender Punkt für das Vertrauen in den Wahlprozess. Medienberichte, die zunächst über die Prüfung eines möglichen Angriffs informierten, wurden später durch diese Behördenaussage relativiert.

Der technische Hintergrund: KRZN, „Integrierte Wahlanwendung“ und zentrale Ergebnisportale

In NRW betreiben kommunale IT-Dienstleister die notwendigen Fachverfahren rund um Wahlen – vom Kandidatenmanagement über das Erstellen der Stimmzettel bis zur Live-Ergebnispräsentation. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) mit Sitz in Kamp-Lintfort, das zahlreiche Rathäuser und Kreisverwaltungen versorgt. Das KRZN setzt für Wahlprozesse unter anderem auf die „Integrierte Wahlanwendung (IWA)“, die in offiziellen Dokumenten und Formularvorlagen auftaucht und zeigt, wie eng Fachverfahren und Veröffentlichungsportale verzahnt sind. Genau in dieser Kette der Internet-Darstellung, nicht in der Erfassung, kam es am Abend zu Problemen.

Auswirkungen für Bürger, Parteien und Medien

Die unmittelbare Folge der Störung war ein unzuverlässiger Blick auf den Zwischenstand der Auszählung. Bürger konnten nicht jederzeit nachsehen, wie ihre Kommune liegt; Wahlkämpfer mussten länger auf sichere Trendbilder warten; Lokalredaktionen konnten manche Live-Grafiken nur verzögert aktualisieren. Für den Wahlvorgang selbst hatte das indes keine Folge: Auszählung, Erfassung und amtliche Feststellung der vorläufigen Ergebnisse liefen weiter, die Datenintegrität blieb unverletzt. Genau diese Unterscheidung – Öffentlichkeitsarbeit versus Prozesskern – ist kommunikativ zentral und sollte künftig in jeder Lageeinschätzung zuerst adressiert werden.

Zeitleiste des Wahlabends

Ab 18:00 Uhr schlossen die Wahllokale und die ersten Schnellmeldungen trudelten ein – zeitgleich stiegen die Seitenaufrufe sprunghaft an. Zwischen 18:00 Uhr und 22:00 Uhr registrierten die Betreiber wiederkehrende Probleme mit der Erreichbarkeit und Performance der Ergebnisportale. Nach 22:00 Uhr stabilisierte sich die Lage zusehends, als das Abrufaufkommen geringer und Konfigurationen nachgeschärft wurden. Diese Chronologie deckt sich mit typischen Lastprofilen vergleichbarer Wahlabende und mit der Behördenmeldung aus Münster.

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Quellen

  • Polizei Münster: „IT-Störung nach Kommunalwahl – keine Hinweise auf Cyberangriff“

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Sebastian Schiebort

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