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Kimi „OK Computer“: Agent baut Websites & analysiert Daten

26.09.2025, 10:55 Uhr 5 minutes read
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Moonshot AI hat mit „OK Computer“ einen neuen Agent-Modus für den Assistenten Kimi vorgestellt, der aus Chat-Anweisungen heraus komplette, mehrseitige Websites, mobile-first Designs und editierbare Foliensätze produziert und parallel große Datensätze automatisch in interaktive Dashboards verwandelt. Das Feature wurde am 25. September 2025 angekündigt und läuft international bereits an, während es in Festlandchina als Grautest („Beta in Wellen“) startet. Besonders bemerkenswert: Kimi spricht von der Verarbeitung von bis zu einer Million Datenzeilen und von multimodalen Ausgaben (Text, Audio, Video). Frühzugang gibt es zunächst für Nutzer, die Kimi zuvor getippt haben.

Technisch versteht sich „OK Computer“ als Weiterentwicklung des Konzepts „Modell = Agent“: Der zugrunde liegende Kimi-K2-Stack (Mixture-of-Experts, 1 Billionen Gesamtparameter / 32 Milliarden aktiv) wurde laut Moonshot end-to-end auf Agentenfähigkeiten, Werkzeugaufrufe und Code-Aufgaben trainiert. In der Praxis heißt das, Kimi steuert eine virtuelle Arbeitsumgebung und kann darin Dateioperationen, Browser-Aktionen und Terminal-Schritte orchestrieren, um Aufgaben mehrstufig zu planen, auszuführen und zu testen – vom „Prompt → Prototyp“ bis hin zu Deployment-Schritten. Öffentlich geteilte Demos zeigen genau dieses Zusammenspiel: von Chat zu Multi-Page-Websites, zu mobiloptimierten Layouts, zu Slides und zu Datenvisualisierungen aus großen Tabellen.

Für Entwickler und Teams entsteht damit ein Agent-Workflow, der Coding, Testing, Web-Automation und Analyse verbindet. In Kombination mit Kimi K2s Stärken in Agentic Coding und Tool Use lässt sich ein Großteil der „Full-Stack-Routinearbeit“ an den Agent auslagern: Vorgaben, Abhängigkeiten und Qualitätskriterien definiert man im Prompt; der Agent plant die Teilschritte, schreibt und refaktoriert Code, prüft Ergebnisse im eigenen „virtuellen Rechner“, erzeugt Assets (Bild/Video) und liefert verwertbare Artefakte wie ZIP-Projekte, HTML/CSS/JS-Bundles, Notebooks oder Folien. Medienberichte und Herstellerangaben skizzieren damit eine klare Positionierung: „OK Computer“ als Produkt- und Engineering-Team im Kleinen – fokussiert auf Websites, Präsentationen und Datentransformation.

Inhaltsverzeichnis

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  • Einordnung im Markt: Agenten werden „computerfähig“
  • Ausblick: Von der Cloud zum „AI-PC“ – was sich am Arbeitsplatz ändert
  • Chancen & Grenzen – was Teams jetzt testen sollten
  • Was konkret neu ist – die Short-List
    • Quellen

Einordnung im Markt: Agenten werden „computerfähig“

Der Schritt reiht sich in einen breiteren Trend ein: KI-Assistenten bekommen „Computer-Use“-Fähigkeiten – sie recherchieren tief, melden sich bei Websites an, bedienen Browser & Tools und führen Arbeitsketten eigenständig aus. OpenAI positioniert den ChatGPT-Agenten explizit als Akteur, der Apps und Konten (z. B. GitHub, Gmail) verbinden und Aufgaben über mehrere Schritte erledigen kann; Google adressiert mit „Gemini Deep Research“ lange, verästelte Recherche-Tasks inklusive Web-Erkundung und Synthese. Kimi zielt mit „OK Computer“ auf denselben Nerv, legt den Schwerpunkt aber stärker auf „From chat → shipped artifact“ (Sites, Slides, Dashboards) und sehr große Tabellen.

Ausblick: Von der Cloud zum „AI-PC“ – was sich am Arbeitsplatz ändert

Aktuell läuft Kimi „OK Computer“ in einer kontrollierten Cloud-Umgebung („virtueller Rechner“). Mit dem Siegeszug der AI-PCs dürfte sich die Pipeline jedoch weiter auf Endgeräte verlagern: Windows „Copilot+ PCs“ setzen als neue Geräteklasse auf NPUs mit >40 TOPS, und Microsoft dokumentiert Entwicklerpfade, um On-Device-Inference, Dateizugriffe und GPU/NPU-Offload sauber zu kombinieren. Parallel liefern AMD (Ryzen AI) und Intel (Lunar Lake) NPU-Stacks und SDKs, die lokale Agenten-Schritte – z. B. Datenvorbereitung, schnelle Iterationen, Privacy-kritische Teile des Workflows – direkt auf dem Laptop ermöglichen. In der Praxis entsteht ein Hybrid: Grobe Planung, Web-Automation und großskalige Rechenjobs bleiben in der Cloud; sensible, latenzkritische und interaktive Schritte laufen lokal auf dem AI-PC. Für Unternehmen heißt das: neue MLOps-„Change-Managements“ am Client, klarere Daten-/Berechtungsschienen und Playbooks, wann Agenten lokal versus remote arbeiten.

Chancen & Grenzen – was Teams jetzt testen sollten

Produktteams, Publisher, E-Commerce-Shops und Data-Ops-Teams können mit „OK Computer“ typische, bislang manuelle Ketten bündeln: Landingpages & Microsites in Sprints generieren, BI-Fragestellungen gegen große CSVs/Parquet-Dumps beantworten, pitchfertige Decks aus Research-Notizen bauen, Asset-Serien (Bild/Video) variieren oder Click-Dummies iterieren. Grenzen bleiben dort, wo geschlossene Systeme, Anti-Bot-Schranken, proprietäre APIs oder Compliance-Vorgaben tiefe Automatisierung bremsen – hier hilft ein AI-PC-Zwischenschritt (lokale Auth, VPN, interne Datenräume). Wer das Potenzial ausschöpfen will, definiert Agent-Policies (Zugriffe, Schreibrechte, Logs), evaluiert Prompt-/Skill-Kits für wiederkehrende Aufgaben, misst Qualität (Code-Style, Lighthouse-Scores, Chart-Richtigkeit) und verankert Fallbacks vom Agent zum Menschen.

Was konkret neu ist – die Short-List

  • „OK Computer“ bündelt mehrschrittige Aktionen zu lieferbaren Artefakten (Websites, Slides, Dashboards) und akzeptiert sehr große Tabellen (bis ~1 M Zeilen laut Berichten).
  • Zugang: international/hk live, Festlandchina im gestuften Beta-Rollout; Frühzugang für Tipp-Geber.
  • Backbone: Kimi K2 (MoE) mit Fokus auf Agentic Coding, Tool-Use & Reasoning.
  • Markttrend: „Computer-Use“ wird Standard – OpenAI & Google haben parallele Agenten/Research-Modi im Rollout.
  • Perspektive: AI-PCs (Windows-NPU ≥ 40 TOPS) verschieben Teile des Agent-Workflows lokal auf den Client.

„OK Computer“ macht aus Kimi keinen weiteren Chatbot, sondern einen liefernden Multi-Agenten, der greifbare Ergebnisse produziert und damit klassische Sprints verkürzt. Im Zusammenspiel mit kommenden AI-PC-Workflows zeichnet sich ein hybrides Arbeitsmodell ab: Cloud-Agenten für Reichweite und Skalierung, lokale Agenten für Tempo, Sicherheit und Nähe zu internen Daten. Wer jetzt Pilotpfade definiert, kann 2025/26 reale Produktionsgewinne heben – vom Prototyping bis zum operativen Betrieb.

Quellen

  • Moonshot AI’s Kimi assistant offers ‘agent mode’ for creating multi-page websites
  • Kimi 全新 Agent 模式 OK Computer 启动测试(IT之家)
  • Kimi发布全新Agent模式“OK Computer”(每日经济新闻)
  • Copilot+ PCs – Windows-KI-PCs (Microsoft, DE)
  • Der ChatGPT-Agent: Einführung & Fähigkeiten (OpenAI, DE)

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Sebastian Schiebort

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