
Alle Infos zum brutalen Singleplayer-Horrorspiel
Nach der Ankündigung am 22. Juli 2025 folgten zur gamescom die ersten Hands-ons – und die Eindrücke bestätigen: Hellraiser: Revival wird kompromisslos. Hier findest du die wichtigsten Fakten, die Story-Rahmenhandlung, Plattformen, Systemanforderungen und was die Presse sagt.
Was ist Hellraiser: Revival?
Clive Barker’s Hellraiser: Revival ist ein Singleplayer-Survival-Horror aus der Ich-Perspektive. Entwickelt und veröffentlicht von Saber Interactive, tauchst du als Protagonist Aidan in die Höllendimension des Labyrinths ein, nachdem seine Freundin Sunny die rätselhafte Genesis Configuration – eine neue Variante der ikonischen Puzzlebox – aktiviert hat. Die Box dient als zentrales Gameplay-Element, das du mit klassischen Waffen kombinierst, um zu überleben und dem Kult der Cenobiten zu entkommen. (Xbox Wire, offizielle Website)
Wer ist beteiligt – und wie „kanonisch“ ist das?
- Clive Barker ist von Beginn an involviert und formt Ton, Bildsprache, Motive und Lore des Spiels – das Projekt versteht sich als neue, eigenständige Geschichte im Hellraiser-Kanon. (Xbox Wire)
- Doug Bradley, die Originalstimme und das Gesicht von Pinhead, kehrt für das Spiel zurück. (The Verge, CinemaBlend)
- Die Videospielrechte sind exklusiv an Lament GameCo, LLC lizenziert; zusätzliche Spieldesign-Arbeit stammt von Diversion3 Entertainment. (offizielle Website, Steam)
- Boss Team Games ist als Partner in der Ankündigung präsent. (Saber-Blog, Polygon)
Plattformen, Release & Verfügbarkeit
Geplant sind PS5, Xbox Series X|S und PC (Steam). Ein Termin steht noch aus; auf Xbox Wire heißt es vielsagend, der Release sei „closer than you think“. Du kannst das Spiel bereits auf den Store-Seiten wishlisten (PS5), vormerken (Xbox) und auf Steam beobachten. (Xbox Wire, PlayStation Store)
Gameplay: Schmerz, Rätsel, Überleben
Die Demo-Berichte von der gamescom zeichnen ein klares Bild: First-Person-Horror mit Ressourcenknappheit, Stealth-Passagen, klassischem Backtracking, Rätseln sowie bedrückenden Chase-Sequenzen. Die Box erweitert dein Moveset um dämonische Fähigkeiten, während Nah- und Fernkampf bewusst reduziert bleiben, um Anspannung zu erzeugen. (Insider Gaming, VGC, GameSpot)
Besonders auffällig: Das Spiel verzichtet bewusst auf Gore-Filter oder Abschwächungen – erotisch kodierte Körperhorror-Bilder gehören zur DNA des Franchise. Presseberichte sprechen von einem der derbsten Horror-Erlebnisse der Messe; teils lagen sogar „Vomit Bags“ bereit. (GamesRadar, GameSpot)
Technik & Features
- Systemanforderungen (PC, vorläufig laut Steam): Minimum u. a. Ryzen 3 1200 / Core i5-4690, 8 GB RAM, GTX 1660 oder RX Vega 64; empfohlen u. a. Ryzen 5 1500X / Core i5-6600, 16 GB RAM, RTX 3070 oder RX 6700 XT, jeweils SSD empfohlen. (Steam)
- Sprachen: Audio/Untertitel u. a. Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Chinesisch (vereinfacht). (Steam)
- PS5: Unterstützung für DualSense-Vibration und Trigger-Effekte sowie Remote Play. (PlayStation Store)
- Inhaltliche Einstufung: Explizite Gewalt, Gore, Folter, BDSM-Thematik, Drogen/Alkohol-Bezug und nicht-explizite, aber deutliche Sexualdarstellungen; narrative Themen bis hin zu Suizid und häuslicher Gewalt. (Steam)
Warum das wichtig ist
Nach Jahren asymmetrischer Multiplayer-Lizenztitel (Friday the 13th, Evil Dead, Texas Chain Saw Massacre) kehrt Hellraiser: Revival bewusst zum erzählerisch fokussierten Singleplayer zurück. Das ist nicht nur passgenau für Barkers psychosexuelle Albtraumwelt, es könnte auch den Kurs für künftige Lizenz-Horror-Spiele neu justieren. (GamesRadar (Essay)
Historischer Kontext: Das erste echte Hellraiser-Videospiel
Obwohl Clive Barker als Autor/Regisseur bereits Spiele wie Undying (2001) und Jericho (2007) prägte, gab es bislang kein vollwertiges Hellraiser-Game. Frühere Versuche – etwa ein unlizenziertes NES-Projekt von Color Dreams (1990) – wurden nie veröffentlicht. (Unseen64, zusammenfassend auch The Verge)
Trailer & erste Szenen
Den Red-Band-Ankündigungstrailer findest du hier auf YouTube sowie auf der offiziellen Seite. Medienberichte von der gamescom betonen die drastische audiovisuelle Inszenierung und verweisen auf ikonische Figuren wie den Chatterer. (Insider Gaming, VGC)
Fazit
Hellraiser: Revival wirkt wie die konsequente, moderne Übersetzung von Barkers Albtraumästhetik ins Spielbare: singleplayer, story-getrieben, roh und kompromisslos. Wenn Saber Interactive das Niveau der Demo hält, könnte hier einer der prägendsten Horror-Titel der nächsten Monate entstehen.
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Quellen & weiterführende Links
- IGDB: Clive Barker’s Hellraiser: Revival
- Offizielle Website
- Saber-Blog: Ankündigung (mit Boss Team Games)
- Xbox Wire: Deep-Dive Q&A
- PlayStation Blog: Ankündigung
- Steam-Produktseite
- PlayStation Store (PS5)
- The Verge: Ankündigungsbericht
- Polygon: Ankündigung & Einordnung
- Windows Central: Zusammenfassung
- GamesRadar (Essay): Singleplayer statt Live-Service
- GamesRadar (Hands-on): „Vomit Bags“ auf der Messe
- GameSpot (Preview): NSFW-Einschätzung & Interviewzitat
- Insider Gaming (Hands-on)
- VGC (Hands-on)
- Wccftech (Hands-on)
- CinemaBlend: Doug Bradley kehrt zurück
- DSOGaming: Ankündigungsbericht
- Unseen64: Das nie veröffentlichte Hellraiser-NES-Projekt
- YouTube: Red-Band-Announcement-Trailer