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F5 Sicherheitsvorfall: Code-Diebstahl und Risiken

16.10.2025, 11:58 Uhr 3 minutes read
F5_cybersecurity

Inhaltsverzeichnis

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  • Kurzfassung: Was passiert ist
  • Welche Produkte sind betroffen und warum das gefährlich ist
  • Reaktion von Behörden und F5
  • Konkrete Risiken für Betreiber und Administratoren
  • Praxis-Checklist für die nächsten 48–168 Stunden
  • Was derzeit noch unsicher oder widersprüchlich ist
  • Fazit: Handeln, nicht abwarten
  • Quellen

Kurzfassung: Was passiert ist

Der F5 Sicherheitsvorfall wurde Mitte Oktober 2025 öffentlich: Ein als „nation-state“ beschriebener Angreifer verschaffte sich laut Unternehmensangaben langfristigen, persistierenden Zugriff auf interne Systeme von F5 und stahl Quellcode sowie Informationen zu nicht veröffentlichten Schwachstellen. Behörden wie die US-Cyberbehörde CISA reagierten mit einer dringenden Anweisung zum Patchen betroffener Produkte. Medien berichten, dass Teile des Vorfalls staatlich gelenkt sein könnten; eine eindeutige, von allen Seiten bestätigte Attribution liegt jedoch nicht vollständig vor.

Welche Produkte sind betroffen und warum das gefährlich ist

Berichtet wird, dass vor allem Komponenten rund um BIG-IP (u. a. iControl REST, tmsh), F5OS und Management-Systeme im Fokus standen. Diese Produkte fungieren als Application Delivery Controller (ADC), Load Balancer und Web-Application-Firewall — also als kritische Infrastruktur für viele Unternehmen und staatliche Stellen. Wird Quellcode oder Detailwissen zu Schwachstellen gestohlen, erhöht das die Wahrscheinlichkeit, dass Angreifer Exploits entwickeln und automatisiert ausrollen. Deshalb stuften Behörden die Lage als «imminent threat» ein und forderten schnelle Gegenmaßnahmen.

Reaktion von Behörden und F5

Die US-Behörde CISA hat eine Emergency Directive herausgegeben, die zivilen Bundesbehörden ein kurzfristiges Patch- und Absicherungsprogramm vorschreibt. F5 selbst bestätigte in offiziellen Mitteilungen das Eindringen, den Diebstahl von Quellcode und bestimmten Kundendaten sowie die zeitliche Entdeckung des Vorfalls im August 2025. Das Unternehmen betont, dass die Kerndienste weiterlaufen, gleichwohl ist die Empfehlung eindeutig: Systeme sofort prüfen, verfügbare Patches einspielen und Management-Schnittstellen absichern.

Konkrete Risiken für Betreiber und Administratoren

Betroffene Betreiber müssen davon ausgehen, dass Angreifer nun präzise Informationen über verwundbare Komponententeile besitzen. Das bedeutet: selbst bisher unbekannte (zero-day) Schwachstellen könnten innerhalb kurzer Zeit in breit einsetzbare Angriffe verwandelt werden. Administratoren sollten deshalb nicht nur Patches einspielen, sondern auch Logs auf ungewöhnliche Zugriffe prüfen, Zugangsschlüssel rotieren und externe Exponierung von Management-Interfaces verhindern.

Praxis-Checklist für die nächsten 48–168 Stunden

  • Identifiziere alle F5-Geräte (physisch und virtuell) in deinem Netzwerk und prüfe Softwarestände.
  • Installiere unverzüglich die von F5 bzw. offizieller Stellen empfohlenen Patches und Updates.
  • Sichere Verwaltungsschnittstellen (z. B. iControl REST, tmsh) hinter Firewalls/VPN; entferne unnötige öffentliche Zugänge.
  • Rotieren von Schlüsseln und Zertifikaten, Monitoring der Logs auf persistente Zugriffe und unvertraute Accounts.
  • Prüfe Backups und Isolations-Pläne; bereite Incident-Response-Schritte vor (Containment, Forensik, Kommunikation).

Was derzeit noch unsicher oder widersprüchlich ist

Einige Medien nennen eine mögliche Attribution an chinesische staatliche Akteure; diese Angaben basieren auf Quellenberichten und sind nach wie vor nicht von allen offiziellen Stellen bestätigt. Ebenso ist aktuell nicht belegt, dass die gestohlenen Schwachstellendetails bereits breit in der Praxis ausgenutzt werden. Solche Unsicherheiten bedeuten aber nicht, dass man untätig bleiben darf — im Gegenteil: präventive Sicherheitsschritte sind jetzt entscheidend.

Fazit: Handeln, nicht abwarten

Der F5 Sicherheitsvorfall zählt zu den ernsten Lieferketten-/Infrastrukturvorfällen 2025, weil er Quellcode und nicht-öffentliche Schwachstellendetails betraf. Betreiber von BIG-IP und verwandten F5-Produkten sollten die nun verfügbaren Patches umgehend einspielen, Management-Schnittstellen schützen und aktiv nach Anzeichen eines Missbrauchs suchen. Transparente Kommunikation gegenüber Kunden und eine koordinierte Incident Response bleiben die Grundlage, um weitere Schäden zu begrenzen.

Quellen

  • Cyber giant F5 Networks says government hackers had ‘long-term’ access to its systems, stole code and customer data — TechCrunch (15.10.2025)
  • ED 26-01: Mitigate Vulnerabilities in F5 Devices — CISA (Emergency Directive, 15.10.2025)
  • US warns that hackers using F5 devices to target government networks — Reuters (15.10.2025)

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Sebastian Schiebort

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