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Proxmox Datacenter Manager: Alternative zu VMware vCenter?

04.10.2025, 10:15 Uhr 3 minutes read
proxmox

Der Proxmox Datacenter Manager (PDM) ist ein neues, Open-Source-„Single-pane-of-glass“-Tool von Proxmox, das eine zentrale Übersicht und Basisverwaltung für mehrere Proxmox-VE-Nodes und -Cluster bietet. Die erste Alpha wurde am 19. Dezember 2024 angekündigt; Proxmox veröffentlichte im September 2025 eine Beta (Version 0.9) auf Basis von Debian 13 „Trixie“ mit Linux-Kernel-Angaben (6.14.x) und ZFS 2.3.x. Ziel ist, Verwaltungshürden wie das erzwungene Clustering zu reduzieren und einfache Aufgaben — etwa Migrations-Workflows und Remote-Panels — über eine zentrale Oberfläche zu ermöglichen. Der Ansatz unterscheidet sich vom klassischen Proxmox-Cluster: PDM kann entfernte Hosts über API-Tokens anbinden, statt sie in einem einheitlichen Cluster zu betreiben. Das Projekt ist noch im Beta-Stadium; Produktionsreife hängt von fehlenden Enterprise-Funktionen und Stabilitätsprüfungen ab.

Inhaltsverzeichnis

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  • Chancen gegenüber VMware vCenter
    • Risiken und technische Lücken
  • Einordnung: Für wen ist PDM heute sinnvoll?
  • Quellen

Chancen gegenüber VMware vCenter

PDM eröffnet für kleine und mittelgroße Umgebungen konkrete Vorteile: Kostenersparnis durch freie Software, höhere Transparenz bei verteilten Proxmox-Instanzen und Wegfall der vCenter-Lizenzkosten, die viele Betriebe als preistreibend empfinden. Technisch profitiert PDM von aktueller Distributionstechnik (Debian 13) und moderner Komponenten (aktueller Kernel, ZFS-Versionen), was Kompatibilität zu neueren Hardware- und Storage-Stacks vereinfacht. Für Dienstleister und Hoster kann PDM die Sichtbarkeit über heterogene Kundeninfrastrukturen verbessern, ohne jeden Host in ein gemeinsames Cluster zwingen zu müssen. Allerdings fehlen derzeit noch manche Enterprise-Funktionen, die vCenter jahrelang ausgebaut hat — etwa umfangreiche RBAC-Policies auf Datacenter-Ebene, tief integrierte HA-Orchestrierung über mehrere Standorte und das breite Ökosystem von Management-Plugins.

Risiken und technische Lücken

Wesentliche Risiken liegen im Reifegrad: PDM ist (Stand: 11. September 2025 für die Beta) weiterhin als Beta klassifiziert und kann in Edge-Use-Cases noch Fehler beim Scale-Out, bei API-Stabilität oder bei Storage-Edge-Fällen zeigen. Support- und SLA-Modelle von Proxmox unterscheiden sich von VMware/ Broadcom-Produkten; wer auf offizielle 24/7-SLAs und ein großes Partnernetzwerk angewiesen ist, muss prüfen, ob vorhandene Proxmox-Supportpakete ausreichen. Integrationen mit Drittanbieter-Ökosystemen (z. B. bei vSphere-Centric-Backup- oder Netzwerk-Orchestrierungs-Tools) sind nicht automatisch vorhanden und erfordern oft Anpassung oder Mapping. Außerdem ist Migration von Bestands-vCenter-Setups auf Proxmox-Infrastruktur organisatorisch und technisch aufwendig.

Einordnung: Für wen ist PDM heute sinnvoll?

Für Home-Labs, SMBs und Dienstleister mit Proxmox-Vorwissen ist PDM bereits jetzt eine überzeugende Option: Es reduziert Komplexität beim Management multipler Installationen und senkt Kosten. Große Unternehmen mit hohen Compliance- und Verfügbarkeitsanforderungen behalten vCenter oft wegen ausgereifter HA-Features, umfangreicher Audit-/RBAC-Funktionen und des bestehenden Ökosystems. Kurzfristig ist PDM eine realistische Alternative nur dort, wo die fehlenden Enterprise-Funktionen akzeptabel sind oder ergänzende Tools die Lücken schließen können. Langfristig besteht das Potenzial, dass PDM durch aktive Entwicklung und Community-Feedback in many-use-cases mit vCenter konkurrieren kann — vorausgesetzt, Proxmox schließt gezielt die vorhandenen Lücken in Stabilität, RBAC und Integrationen.

Der Proxmox Datacenter Manager bringt zentrale Managementfunktionen in die Proxmox-Welt und ist für viele Szenarien eine kosteneffiziente, offene Alternative zu VMware vCenter. Entscheidend sind aktuell zwei Faktoren: der Entwicklungsstand (Beta-Status, Stand: 11. September 2025) und die Anforderungen an Enterprise-Funktionen wie ausgereifte HA-Orchestrierung, umfangreiche RBAC-Kontrollen und vorhandene Integrationen. Betreiber sollten Tests mit ihrer eigenen Infrastruktur durchführen und die Roadmap von Proxmox beobachten; dort sind Feature-Prioritäten und Zeitpläne dokumentiert. Falls schnelle Produktionsstabilität und breite Drittsystem-Kompatibilität nötig sind, bleibt vCenter weiterhin die konservative Wahl.

Quellen

  • Proxmox – Proxmox Datacenter Manager (Alpha announcement) (19. Dezember 2024)

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Sebastian Schiebort

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