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  • Markt/Politik

EA wird für 55 Milliarden Dollar übernommen

30.09.2025, 22:38 Uhr 4 minutes read
ea_deal

Electronic Arts (EA) hat eine verbindliche Vereinbarung unterzeichnet, sich von einem Investorenkonsortium aus dem saudischen Staatsfonds Public Investment Fund (PIF), Silver Lake und Affinity Partners (Jared Kushner) übernehmen zu lassen. Der Deal bewertet EA mit rund 55 Milliarden US-Dollar und sieht vor, dass das Unternehmen von der Börse genommen und privat weitergeführt wird. Für Aktionäre sind 210 US-Dollar je Aktie in bar vorgesehen – eine Prämie von 25 Prozent auf den Schlusskurs vom 25. September 2025. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aktionäre sowie der Genehmigung der Aufsichtsbehörden. Laut Unternehmen peilt man den Abschluss im ersten Quartal des EA-Geschäftsjahres 2027 an (also voraussichtlich April bis Juni 2026).

Inhaltsverzeichnis

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  • Wer kauft EA – und warum?
  • Preis, Prämie und Finanzierung – warum der Betrag Rekorde bricht
  • Führung, Standort und operative Pläne
  • Regulatorische Hürden und Geopolitik
  • Was bedeutet der Deal für die Branche?
  • Faktencheck: Was steht fest – und was (noch) nicht?
  • Einordnung: Chancen und Risiken
    • Quellen

Wer kauft EA – und warum?

Die Käufer bündeln Technologie-, Finanz- und Branchenzugänge: Silver Lake gilt als einer der profiliertesten Tech-Investoren, PIF baut seit Jahren ein Gaming-Portfolio mit Beteiligungen u. a. an Nintendo, Embracer/ESL FACEIT und Scopely auf, und Affinity Partners erweitert seinen Fokus auf Medien- und Technologie-Assets. Strategisch verspricht sich das Konsortium, EAs starke Sport- und Shooter-Reihen (EA Sports FC, Madden, Battlefield, Apex Legends, The Sims) mit Kapital für langfristige Investitionen abseits des Quartalsdrucks zu versorgen und globale Wachstumsfelder – von Live-Services bis E-Sports – aggressiver zu bespielen.

Preis, Prämie und Finanzierung – warum der Betrag Rekorde bricht

Der Barkaufpreis von 210 US-Dollar pro Aktie summiert sich – inklusive Schuldenübernahme – auf rund 55 Milliarden US-Dollar. Finanziert wird der Deal durch etwa 36 Milliarden US-Dollar Eigenkapital (inklusive Roll-over des bestehenden ~9,9 %-Anteils des PIF) sowie 20 Milliarden US-Dollar Fremdkapital, das vollständig von JPMorgan zugesagt ist; davon sollen 18 Milliarden US-Dollar beim Closing fließen. Damit handelt es sich um die größte Private-Equity-Take-Private-Transaktion bzw. den größten Leveraged-Buyout der Geschichte. Für EA-Aktionäre bedeutet das ein sofortiges, sicheres Cash-Exit-Szenario; für die Käufer ist der Hebel auf EAs berechenbare Live-Umsätze (Ultimate Team, Battle Passes, Add-ons) der Renditetreiber.

Führung, Standort und operative Pläne

EA bleibt mit Hauptsitz in Redwood City, Kalifornien, und wird weiterhin von CEO Andrew Wilson geführt. Die Käufer betonen, man wolle die Investitionen erhöhen, um das Portfolio auszubauen, neue Services zu entwickeln und Fan-Erlebnisse zu vertiefen. Aus Unternehmenssicht bietet der Rückzug von der Börse mehr Freiheit für mehrjährige Produkt-Zyklen (z. B. neue Engines, Service-Backends, Cloud-Features), die sich unter dem Druck öffentlicher Märkte schwerer durchsetzen lassen. Kurzfristig ändert sich für Spieler wenig: Laufende Live-Titel und Releases bleiben auf Kurs; mittelfristig ist mit mehr Cross-Franchise-Events, Abo-Bündeln und datengetriebenen Monetarisierungsmodellen zu rechnen.

Regulatorische Hürden und Geopolitik

Die Transaktion ist genehmigungspflichtig – neben wettbewerbsrechtlichen Prüfungen dürfte, angesichts des ausländischen Staatsfonds PIF, auch eine Investitionskontrolle (etwa durch US-Behörden) relevant werden. Beobachter rechnen damit, dass die kartellrechtlichen Hürden inhaltlich geringer als bei horizontalen Zusammenschlüssen (z. B. Publisher-Publisher) ausfallen, die politische Dimension aber Debatten auslösen wird. Zeitlich kalkuliert EA einen Abschluss im Q1 GJ 2027; Verzögerungen könnten den Deal verteuern, da im Vertrag beiderseitige Vertragsstrafen (Break-Fees) verankert sind.

Was bedeutet der Deal für die Branche?

Nach Pandemie-Boom und anschließendem Dämpfer mit Projektstreichungen und Stellenabbau kehrt Konsolidierung als dominantes Muster zurück. Mit EA geht einer der letzten großen unabhängigen AAA-Publisher private – ein Signal, dass Investoren wieder auf große, IP-getriebene Cashflows setzen. Für Wettbewerber erhöht sich der Druck, stabile Live-Services und Sportlizenzen aufzubauen; für Plattformbetreiber (Sony, Microsoft, Nintendo) dürfte die Verhandlungsmacht eines privat geführten EA steigen, insbesondere bei Abo-Deals und Early-Access-Partnerschaften. Für Spielende bleibt entscheidend, ob zusätzliche Investitionen spürbar in Qualität, Server-Stabilität und Content-Kadenz münden – oder primär die Finanzkennzahlen hebeln.

Faktencheck: Was steht fest – und was (noch) nicht?

Fest stehen der Kaufpreis (210 US-Dollar je Aktie), die Bewertung (~55 Mrd. US-Dollar), die Finanzierungsmix-Rahmenbedingungen (36 Mrd. Equity / 20 Mrd. Debt), der geplante Delisting-Schritt sowie die Fortführung von CEO Andrew Wilson und des HQ in Redwood City. Nicht fest ist der genaue Closing-Zeitpunkt; der Zeitplan hängt an Aktionärs- und Behördenzustimmungen, wobei der Zielkorridor Q1 GJ 2027 (April–Juni 2026) angegeben ist. Bis dahin bleibt EA rechtlich selbstständig.

Einordnung: Chancen und Risiken

Chancen liegen in beschleunigten Engine-Modernisierungen, skalierbaren Live-Backends und IP-Ausweitung (z. B. Sportrechte jenseits des Fußballs, kooperierende Medienformate). Risiken betreffen Verschuldungsgrad, Zinslast sowie Reputationsfragen rund um Eigentümerstrukturen – und die Gefahr, dass kurzfristige Renditeziele Entwicklungszyklen ausdünnen. Entscheidend wird sein, ob EA die zusätzliche Kapitaldecke nutzt, um die Balance zwischen Monetarisierung und Spielqualität zugunsten der Community zu verschieben.

Quellen

  • EA – Offizielle Pressemitteilung

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Sebastian Schiebort

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