Überspringen Sie zu Inhalten
Thor News

Thor News

The Hub Of Relevance for Tech & Gaming

Primäres Menü
  • Tech
    • Enterprise-Tech
    • Markt/Politik
  • Gaming
    • Hardware
      • Nintendo
      • PlayStation 5
      • PlayStation 6
      • Handheld
    • Spiele
  • Hardware
    • Notebook
    • CPU
    • GPU
    • Festplatten
    • NVMe
  • Künstliche Intelligenz
  • Gadgets & Devices
    • Apple
    • Android
  • Wissenschaft
    • Astronomie
  • Developers
  • Entertainment
Hell/dunkler Knopf
  • Heim
  • Tech
  • Markt/Politik
  • Google streicht Financial Times-Abo
  • Markt/Politik

Google streicht Financial Times-Abo

22.09.2025, 12:52 Uhr 4 minutes read
google_fa_abo_ai_klagen

Inhaltsverzeichnis

Toggle
  • Folgen für deutschsprachige Medien
  • Warum diese Entscheidung mehr ist als Symbolpolitik
  • Der juristische Kippmoment: DSA, Beschwerden und Klagen
  • Einordnung für DACH-Publisher: Risiken, Hebel, Handlungsoptionen

Folgen für deutschsprachige Medien

Google beendet sein unternehmensweites Abonnement der Financial Times. Was wie eine kleine Sparmaßnahme klingt, ist ein starkes Signal: Die Fronten zwischen Plattform und Verlagen verhärten sich – mitten in der Debatte um AI Overviews, sinkende Such-Referrals und neue Klagerisiken. Laut TechCrunch ist das FT-Abo nicht das einzige Corporate-Abo auf der Streichliste; es reiht sich ein in eine breitere Effizienz-Offensive bei Alphabet, obwohl die Geschäftszahlen solide sind.

Warum diese Entscheidung mehr ist als Symbolpolitik

Erstens verschiebt sich das Machtgefüge: Während OpenAI, Meta & Co. offensiv Inhalte lizenzieren, hält sich Google mit Publisher-Deals zurück – und setzt gleichzeitig mit AI Overviews auf Antworten direkt in der Suche. Für Verlage bedeutet das weniger Klicks und geringere Werbeumsätze. Empirisch belegt: Nutzer klicken deutlich seltener auf Ergebnis-Links, wenn eine AI-Zusammenfassung erscheint (8 % Klickrate vs. 15 % ohne AI-Summary), so der Pew Research Center-Befund. Die Branchenvereinigung Digital Content Next meldet parallel breite Rückgänge bei Google-Referrals, vielfach im Korridor −1 % bis −25 %.

Der juristische Kippmoment: DSA, Beschwerden und Klagen

Zweitens eskalieren die Rechtsrisiken. In Deutschland hat eine Allianz aus Medien- und Digitalverbänden eine förmliche Beschwerde gegen Googles AI Overviews eingereicht – mit dem Vorwurf, die Funktion entziehe unabhängigen Angeboten Reichweite und Werbeerlöse und verstoße gegen Pflichten aus dem Digital Services Act. Parallel in den USA: Penske Media (u. a. Rolling Stone, Variety) klagt gegen Google wegen AI Overviews – ein Präzedenzfall, der Lizenz- und Haftungsfragen in den Mittelpunkt rückt. Für Plattformen drohen in Europa bei DSA-Verstößen empfindliche Sanktionen, was die Verhandlungsposition der Verlage stärkt.

Einordnung für DACH-Publisher: Risiken, Hebel, Handlungsoptionen

Traffic-Risiko managen: Wer seine Reichweite stark von Google-News und der klassischen Websuche abhängig gemacht hat, spürt die AI-Overview-Effekte zuerst. Redaktionen sollten die Abhängigkeit aktiv reduzieren – durch direkte Zugänge (Newsletter, Apps, Paid-Bundles), stärkeres Audience-Development und eine konsequente 1st-Party-Datenstrategie. Die empirischen Rückgänge bei Klicks und Referrals sind inzwischen breit dokumentiert und sollten in Forecasts einpreist werden.

Produkt & SEO neu denken: AI-taugliche Aufbereitung (prägnante Antworten, FAQ-Blöcke, strukturierte Daten, präzise Headline-Framing) erhöht die Chance, trotz AI-Overviews noch Klick-Anreize zu setzen – etwa durch tiefergehende Vertiefungsangebote, lokale Exklusivinhalte und Tools/Services, die sich nicht in einer AI-Summary erschöpfen. DCN-/Digiday-Daten deuten darauf hin, dass allgemeine Wissensfragen besonders zur „Zero-Click“-Suche tendieren; differenzierende Nutzwerte schlagen hier die reine Nachrichtenparaphrase.

Recht & Verhandlung: Die DSA-Beschwerde zeigt: Kollektives Vorgehen verschafft Gehör. Für deutschsprachige Häuser gilt es, Positionen zur Crawler-Zulassung (robots.txt), zu Datenlizenzierungen und zu Ausnahmeregelungen unter DSA/Urheberrecht strategisch abzustimmen. Die US-Klage von Penske erhöht zugleich den globalen Druck auf Google, klare und vergütete Nutzungsmodelle für journalistische Inhalte zu etablieren – so wie es andere AI-Akteure mit Publisher-Deals bereits vorexerzieren.

Commercial Mix diversifizieren: Wenn Plattformen sogar interne Corporate-Abos kürzen, sinkt der indirekte Publisher-Umsatzhebel über Konzernlizenzen. Für Verlage empfiehlt sich daher ein robusteres Direktgeschäft: Firmen-Mehrplatzlizenzen, B2B-Research-Produkte, Branchen-Briefings und Events – alles dort, wo AI-Kurzantworten keinen Ersatz bieten. Die TechCrunch-Meldung zum FT-Abo unterstreicht, dass die Beziehung zwischen Google und Verlagen gerade nicht enger, sondern distanzierter wird.

Die Streichung des FT-Unternehmensabos ist ein Symbol für eine größere Verschiebung: Google optimiert Kosten und Nutzererlebnis in der Suche – mit AI Overviews als Gravitationszentrum. Für Verlage im deutschsprachigen Raum heißt das: weniger implizite Traffic-Transfers, mehr rechtlicher Druck, aber auch neue Verhandlungschancen. Wer jetzt sein Produkt differenziert, die Abhängigkeit von Such-Referrals senkt und kollektive Rechts- und Lizenzstrategien unterstützt, wird die unvermeidliche KI-Disruption besser in nachhaltige Erlöse übersetzen.

Keine Produkte gefunden.

Quellen

  • TechCrunch: Google isn’t kidding around about cost cutting, even slashing its FT subscription
  • Pew Research Center: Google users are less likely to click when an AI summary appears
  • Digiday: AI Overviews linked to 1–25 % Traffic-Rückgang bei Publishern (DCN-Daten)
  • Reuters: Penske Media verklagt Google wegen AI Overviews
  • BDZV: Allianz reicht DSA-Beschwerde gegen Googles AI Overviews ein

Über den Autor

Avatar-Foto

Sebastian Schiebort

Administrator

Alle Beiträge anzeigen

Letzte Aktualisierung am 5.02.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API. Alle hier angezeigten Preise und Verfügbarkeiten gelten zum angegebenen Zeitpunkt der Einbindung und können sich jederzeit ändern. Der Preis und die Verfügbarkeit, die zum Kaufzeitpunkt auf Amazon.de angezeigt werden, sind maßgeblich. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

Keine ähnlichen Artikel gefunden.

  • Markt/Politik

Post navigation

Previous: Borderlands 4: 2K verlost Super Deluxe Edition auf X
Next: Cartagra am 25.12. für Switch: VN-Boom, Zensur, Chancen

Andere Beiträge des Autors

Commodore 128: CES-Premiere 1985, Technik und Vermächtnis Commodore 128 CES-Premiere 1985, Technik und Vermächtnis

Commodore 128: CES-Premiere 1985, Technik und Vermächtnis

06.01.2026, 03:40 Uhr 0
GlassWorm Malware: neue Mac-Welle mit Krypto-Trojanern GlassWorm Malware neue Mac-Welle mit Krypto-Trojanern

GlassWorm Malware: neue Mac-Welle mit Krypto-Trojanern

04.01.2026, 19:51 Uhr 0
Nano Banana 2 Flash: Googles schnellste Bild-KI 2026 Nano Banana 2 Flash Googles schnellste Bild-KI 2026

Nano Banana 2 Flash: Googles schnellste Bild-KI 2026

02.01.2026, 18:14 Uhr 0
ChatGPT-Hardware: OpenAI setzt auf Stimme & Emotion ChatGPT-Hardware OpenAI setzt auf Stimme Emotion

ChatGPT-Hardware: OpenAI setzt auf Stimme & Emotion

01.01.2026, 18:22 Uhr 0

Ähnliche Themen

Amazon Haul Das geheime Shopping-Feature mit Mega-Rabatten
3 minutes read
  • Markt/Politik

Amazon Haul: Das geheime Shopping-Feature mit Mega-Rabatten!?

01.11.2025, 15:39 Uhr 0
Informatik als Pflichtfach Deutschlands digitale Bildungswende
4 minutes read
  • Markt/Politik

Informatik als Pflichtfach: Deutschlands digitale Bildungswende

21.10.2025, 10:37 Uhr 0
BlackRock, Microsoft und Nvidia führen 40-Milliarden-Dollar-Deal für Aligned Data Centers an
3 minutes read
  • Tech
  • Markt/Politik

BlackRock, Microsoft und Nvidia führen 40-Milliarden-Dollar-Deal für Aligned Data Centers an

18.10.2025, 17:03 Uhr 0
google_zerschlagen
5 minutes read
  • Markt/Politik

Weimer greift US-Big Tech an: Digitalabgabe geplant

16.10.2025, 12:55 Uhr 0
xAI to Raise $20 Billion After Nvidia and Others Boost Round
3 minutes read
  • Künstliche Intelligenz
  • Markt/Politik

xAI: 20-Milliarden-Deal mit Nvidia

09.10.2025, 00:59 Uhr 0
chatkontrolle
6 minutes read
  • Cybersecurity
  • Markt/Politik

Chatkontrolle Deutschland: CCC warnt vor Grundrechtsgefahr

05.10.2025, 12:38 Uhr 0

Trends

Bald kein Prime-Sharing mehr – droht das auch in Deutschland? amazon_prime_stop 1

Bald kein Prime-Sharing mehr – droht das auch in Deutschland?

09.09.2025, 09:01 Uhr 0
Gaming Notebook mit Nvidia RTX 5090 – Razer Blade 18 Razer_RTX5090_Notebook 2

Gaming Notebook mit Nvidia RTX 5090 – Razer Blade 18

30.08.2025, 19:07 Uhr 0
Dying Light: The Beast uncut in Deutschland: So geht’s Dying Light The Beast 3

Dying Light: The Beast uncut in Deutschland: So geht’s

19.09.2025, 10:49 Uhr 0
Dying Light: The Beast – Neuer Trailer zeigt Mortal-Kombat-Brutalität Dying Light The Beast 4

Dying Light: The Beast – Neuer Trailer zeigt Mortal-Kombat-Brutalität

05.08.2025, 18:44 Uhr 0

Neueste Beiträge

  • Commodore 128: CES-Premiere 1985, Technik und Vermächtnis
  • GlassWorm Malware: neue Mac-Welle mit Krypto-Trojanern
  • Nano Banana 2 Flash: Googles schnellste Bild-KI 2026
  • ChatGPT-Hardware: OpenAI setzt auf Stimme & Emotion
  • Fractal Design Scape Headset Review: Mein Fazit

Neueste Kommentare

Es sind keine Kommentare vorhanden.

Archiv

  • Januar 2026
  • November 2025
  • Oktober 2025
  • September 2025
  • August 2025
  • Juli 2025

Könnte dich auch interessieren

Commodore 128 CES-Premiere 1985, Technik und Vermächtnis
6 minutes read
  • Retrogaming

Commodore 128: CES-Premiere 1985, Technik und Vermächtnis

06.01.2026, 03:40 Uhr 0
GlassWorm Malware neue Mac-Welle mit Krypto-Trojanern
6 minutes read
  • Developers
  • Cybersecurity

GlassWorm Malware: neue Mac-Welle mit Krypto-Trojanern

04.01.2026, 19:51 Uhr 0
Nano Banana 2 Flash Googles schnellste Bild-KI 2026
5 minutes read
  • Künstliche Intelligenz

Nano Banana 2 Flash: Googles schnellste Bild-KI 2026

02.01.2026, 18:14 Uhr 0
ChatGPT-Hardware OpenAI setzt auf Stimme Emotion
6 minutes read
  • Künstliche Intelligenz

ChatGPT-Hardware: OpenAI setzt auf Stimme & Emotion

01.01.2026, 18:22 Uhr 0
Cookie-Einstellungen ändern
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Über uns
  • Redaktionelle Richtlinien
  • Kontakt
  • Facebook
  • x.com
  • WhatsApp
  • Flipboard
  • RSS Feed
Alle Rechte vorbehalten. Copyright © thor.news