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Perplexity startet 200$ im Monat E-Mail-Assistent: Antworten, Termine, Labels

23.09.2025, 18:21 Uhr 4 minutes read
Perplexity_mail

Perplexity bringt mit dem „Email Assistant“ einen KI-Assistenten direkt ins Postfach – er soll Antworten im eigenen Ton vorschlagen, Termine automatisch koordinieren und Mails per Smart Labels priorisieren. Das Feature ist ab sofort exklusiv für Abonnenten des 200-Dollar-Tarifs „Perplexity Max“ verfügbar und unterstützt zum Start Gmail und Outlook. Damit zielt Perplexity klar auf Power-User und Führungskräfte, löst aber angesichts des Preises und des tiefen Zugriffs auf Mail- und Kalenderdaten sofort eine Debatte über Kosten-/Nutzen-Verhältnis sowie Datenschutz aus.

Inhaltsverzeichnis

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  • Was der Assistent konkret kann
  • Einrichtung und Workflow
  • Preis, Verfügbarkeit und Zielgruppe
  • Datenschutz & Sicherheit: Versprechen vs. offene Fragen
  • Einordnung: Lohnt sich das für 200 Dollar im Monat?
    • Praktische Checkliste für Teams
  • Quellen

Was der Assistent konkret kann

Der Email Assistant soll lästige Inbox-Arbeit automatisieren: Er verfasst auf Wunsch ganze Antwortentwürfe im persönlichen Stil, übernimmt die zähe Terminfindung per Hin-und-Her-Mail, fasst lange Threads zusammen, zeigt Dringlichkeiten an und ordnet Posteingänge mit intelligenten Labels. Zusätzlich lässt er sich wie eine Suchmaske über die eigene Inbox befragen („Was muss ich vor dem Board-Meeting priorisieren?“ oder „Fasse alle Q4-Budget-Mails zusammen“). Laut Perplexity ist das Angebot standardmäßig sicherheitszertifiziert und darauf ausgelegt, die Kontrolle beim Nutzer zu belassen – der Assistent liefert Vorschläge, die sich prüfen und versenden lassen. Internationale Tech-Medien bestätigen die Funktionspalette und verorten das Angebot klar im High-End-Segment.

Einrichtung und Workflow

Die Aktivierung erfolgt über den Email-Assistant-Hub; anschließend genügt es, den Assistenten auf Threads in CC zu setzen (assistant@perplexity.com), damit er Antworten vorbereitet, Termine vorschlägt und Einladungen verschickt. Unterstützt werden Google- und Microsoft-Konten; die Arbeit funktioniert über Handy wie Desktop. Ziel ist, den Posteingang in „Aktionen“ zu übersetzen, ohne zwischen Tools springen zu müssen.

Preis, Verfügbarkeit und Zielgruppe

Perplexity positioniert den Email Assistant ausschließlich im Max-Tarif – 200 US-Dollar monatlich oder 2.000 US-Dollar pro Jahr. Damit geht das Unternehmen denselben Weg wie andere Anbieter mit Hyper-Premium-Plänen und adressiert Nutzer, die maximale Automatisierung und frühe Produktzugänge wollen. Wer bereits Max-Kunde ist, kann sofort starten; eine Öffnung für günstigere Tiers ist nicht angekündigt.

Datenschutz & Sicherheit: Versprechen vs. offene Fragen

Perplexity betont, der Dienst sei „SOC-2- und DSGVO-konform by default“ und trainiere „niemals auf Nutzerdaten“. Für den Praxisbetrieb braucht die KI jedoch weitreichende Rechte auf Gmail/Outlook, Kalender und Kontakte – das ist technisch notwendig, erhöht aber die Verantwortung bei Zugriffsschutz, Rollen- und Rechteverwaltung sowie Auditierbarkeit. In der Branche wird derartige Agentik seit Monaten kritisch begleitet: Sicherheitsforscher hatten bei Perplexitys Comet-Browser Schwachstellen rund um automatisierte Aktionen und Prompt-Injektionen demonstriert; Medien warfen dem Unternehmen zuvor mangelnde Respektierung von Robots.txt und Content-Nutzungsregeln vor. Für den neuen Email-Assistenten gelten diese Vorwürfe nicht automatisch, sie bilden aber den Rahmen der aktuellen Vertrauensdebatte und unterstreichen, wie wichtig transparente Logs, klare Opt-ins und Unternehmensrichtlinien sind.

Einordnung: Lohnt sich das für 200 Dollar im Monat?

Rein wirtschaftlich rechnet sich der Preis, wenn der Assistent regelmäßig mehrere Stunden Routinearbeit pro Woche abnimmt – etwa bei Rollen mit hohem Kommunikationsanteil (Sales, Recruiting, Projekt-/Produktleitung, C-Level). Entscheidend ist, ob der Workflow wirklich End-to-End greift: Kann die KI Termine eigenständig finden, Vorschläge zuverlässig platzieren, Antworten im richtigen Ton treffen und Prioritäten sinnvoll setzen? Wer strenge Compliance-Vorgaben hat oder sensible Kundendaten verarbeitet, sollte vor dem Rollout technische und organisatorische Schutzmaßnahmen definieren (Least Privilege, getrennter Service-Account, eingeschränkte „Send as“-Berechtigungen, Journaling/Archivierung, regelmäßige Access-Reviews). Für viele Privatanwender ist der Mehrwert gegenüber günstigeren Copilots oder klassischen Mail-Clients mit KI-Add-ons dagegen fraglicher – hier sprechen Testphasen und klar definierte Erfolgskriterien (z. B. „Zeit bis Inbox-Zero“) die deutlichste Sprache.

Praktische Checkliste für Teams

Wer den Assistenten evaluieren will, sollte ein kurzes Pilotprojekt aufsetzen: 1) zwei bis drei Power-User bestimmen; 2) KPIs definieren (Antwortzeit, Meeting-Lead-Time, manuelle Label-Arbeit, Zufriedenheit der Empfänger); 3) Sicherheitsbaseline festlegen (Scopes, DLP-Regeln, Logging); 4) nach 14–28 Tagen Review mit klarer „Go/No-Go“-Entscheidung und Skalierungsplan.

Perplexitys Email Assistant ist ein ambitionierter Schritt hin zu wirklich nutzwertiger Agentik im Alltag: Entwürfe in der eigenen Tonalität, automatische Terminabsprachen und smarte Priorisierung verlagern viel Fleißarbeit von Menschen auf Maschinen. Der Preis macht das Angebot jedoch zur Nische für Viel-Kommunikatoren – und die Vertrauensfrage bleibt angesichts weitreichender Berechtigungen zentral. Wer Nutzen und Risiken sauber abwägt und technische Leitplanken setzt, kann aus dem 200-Dollar-Tool echten Produktivitätsgewinn ziehen.

Quellen

  • Perplexity Blog: „A Personal Assistant for Your Inbox“
  • Perplexity Help Center: „Perplexity Max“ (Preis/Details)
  • Windows Central: Launch & Funktionsüberblick
  • Engadget: Assistent für Max-Abonnenten
  • Golem: Deutschsprachige Einordnung

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Sebastian Schiebort

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